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Veranstaltungen

Polen und Ungarn sind jeweils die acht- bzw. sechsgrößte ausländische Zuwanderungsgruppe in Österreich. Besonders im Zuge der Wirtschaftskrise 2008/2009 und nach der Öffnung des Arbeitsmarktes in Österreich für neue EU-Mitgliedstaaten 2011 ist deren Anzahl beträchtlich gestiegen. Beide Länder traten am 1. Mai 2004 der Europäischen Union bei. Der österreichische Arbeitsmarkt profitiert von deren Mobilität und ArbeitnehmerInnen aus Polen und Ungarn decken einen Teil des österreichischen Personalbedarfs ab. Ihre arbeitsmarktpolitische Situation unterscheidet sich zum Teil stark von der Situation der ÖsterreicherInnen.

Katarzyna Trawinska-Konador und Henriett Kubik geben im Rahmen dieser Veranstaltung nicht nur einen Überblick über die aktuellen (beruflichen) Ausbildungsmöglichkeiten in Polen und Ungarn, sondern stellen auch einen wichtigen historischen Kontext zur Entwicklung der Bildungssysteme in diesen Ländern her – von den Volksrepubliken über die Wandlung einer Planzu einer Marktwirtschaft und schlussendlich die europäische Integration. Diese Änderungen spiegelten sich im Bildungssystem wider, sodass heute in Österreich lebende Fachkräfte aus diesen Ländern unterschiedliche Ausbildungswege gegangen sind.

Wann: Mittwoch, 19. Dezember 2018, 13:30 bis 16:30 Uhr
Wo: Arbeiterkammer Wien (Gebäude BP2), 1040 Wien, Plößlgasse 2, 6. Stock

 

Weitere Informationen.

Aus organisatorischen Gründen wird um eine Anmeldung bis 18. Dezember per E-Mail ersucht: anlaufstellenkoordination@migrant.at