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Aktuelles

Seit 2022 hat sich die Zahl der in Österreich lebenden ukrainischen Staatsangehörigen deutlich erhöht: Waren es mit 1. Jänner 2022 noch rund 12.700 Personen, lebten mit 1. Jänner 2026 bereits über 94.000 Ukrainer/innen in Österreich. Die Bevölkerungsstruktur unterscheidet sich dabei deutlich von jener der Gesamtbevölkerung: Rund 61 Prozent der ukrainischen Bevölkerung in Österreich sind Frauen, 39 Prozent Männer (Gesamtbevölkerung: 51 % Frauen und 49 % Männer).

Gleichzeitig ist die ukrainische Bevölkerung deutlich jünger als die Gesamtbevölkerung in Österreich: 30 Prozent sind unter 20 Jahre alt (Gesamtbevölkerung: 19 %), 58 Prozent befinden sich im erwerbsfähigen Alter zwischen 20 und 59 Jahren (Gesamtbevölkerung: 53 %). Nur 12 Prozent sind 60 Jahre oder älter. Rund jede/r zweite ukrainische Staatsangehörige in Österreich lebt in Wien.

Im Jahresdurchschnitt 2025 waren 25.116 Ukrainer/innen unselbstständig beschäftigt. 5.783 ukrainische Staatsangehörige sind beim Arbeitsmarktservice als arbeitslos vorgemerkt.

In Österreich ist es seit dem 1. Oktober 2024 möglich, dass Vertriebene aus der Ukraine unter bestimmten Voraussetzungen zur "Rot-Weiß-Rot-Karte plus" wechseln können. Bis Ende Dezember 2025 wurden 4.284 Anträge auf eine "Rot-Weiß-Rot - Karte plus" sowie 2.728 Anträge von Familienangehörigen bewilligt.

Ukrainische Vertriebene müssen, um die Grundversorgung zu erhalten, keinen Asylantrag stellen. Im Dezember 2025 lag die Zahl der Personen in der Grundversorgung bei 52.834, davon waren 56,6 % (29.923) ukrainische Vertriebene. Seit 2022 ist die Zahl der ukrainischen Vertriebenen in der Grundversorgung deutlich gesunken.

Ukrainische Bevölkerung in Österreich, Österreichischer Integrationsfonds, 2026