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Aktuelles

Eine aktuelle Studie des Kompetenzzentrums für Fachkräftesicherung (KOFA) in Deutschland zeigt: Nichtdeutsche Frauen - insbesondere aus Drittstaaten - leisten einen zentralen Beitrag zur Fachkräftesicherung. Fast die Hälfte des Beschäftigungszuwachses unter Frauen seit 2014 geht auf sie zurück, davon über ein Viertel allein auf Frauen aus Drittstaaten.Gleichzeitig bleibt ein großes Potenzial ungenutzt: 40 % aller arbeitslosen Frauen besitzen keine deutsche Staatsangehörigkeit, viele verfügen über Berufs- ode Hochschulabschlüsse

Die Studie zeigt auch: Viele nichtdeutsche Frauen – selbst mit akademischem Abschluss – suchen Tätigkeiten unterhalb ihres Qualifikationsniveaus, häufig aufgrund fehlender Anerkennung ausländischer Berufsqualifikationen. Besonders betroffen sind Frauen mit Abschlüssen in Gesundheits- und Krankenpflege, Altenpflege, Kinderbetreuung und -erziehung sowie Sozial- und Bildungsberufen.

Gerade diese Berufe zählen zu den größten Engpassfeldern am deutschen Arbeitsmarkt. Eine erfolgreiche Anerkennung und (Nach-)Qualifizierung könnte hier unmittelbar zur Linderung der Fachkräftelücken beitragen.

Nicht zu unterschätzen wäre auch die "Stille Reserve im engeren Sinne" (Personen, die aktuell nicht aktiv nach Arbeit suchen, aber unter bestimmten Umständen, wie beispielsweise einer passenden Betreuung von Kindern oder pflegebedürftigen Angehörigen, eine Arbeit aufnehmen würden).

Engpassanalyse: Frauen als Schlüssel zur Fachkräftesicherung; KOFA, Dezember 2025