• berufsanerkennung.at
  • enic-naric-austria
  • migration.gv.at - Leben und Arbeiten in Österreich
  • migrantInnen.at

Aktuelles

Im Gegensatz zu anderen Staaten gibt es in Österreich bis jetzt keine standardisierte Unterstützung von aus dem Ausland zugewanderten/geflüchteten Ärzt*innen. Erste Initiativen wurden durch das AMS Wien gesetzt, u. a. mit der Betreuungseinrichtung Check In Plus des Beratungszentrums für Migranten und Migrantinnen und dem Projekt WNWmed-NOST im Rahmen der MedUni Wien. Die Anlaufstellen für Personen mit im Ausland erworbenen Qualifikationen (AST) bieten mehrsprachige Beratung an und geben erste Informationen.

Betroffene sind de facto meist auf sich alleine gestellt und das Anerkennungssystem - auch in Zusammenhang mit anderen Regeln – wirkt ausschließend. Folge ist, dass zugewanderte/geflüchtete Ärzte und Ärztinnen ihren Anerkennungsprozess gar nicht starten oder in Folge aus zeitlichen und/oder finanziellen Gründen scheitern. Grundsätzlich wertvolle und in ihrer Ausbildung teure Qualifikationen gehen für Österreich verloren.

In anderen Staaten besteht im Gegensatz dazu ein großes Interesse, diese für sie kostenlosen Qualifikationen nutzbar zu machen und fördern dies. Exemplarisch wird die Anerkennung der Ärzteausbildung in Deutschland, Niederlande und Schweden dargestellt.

Anerkennung von Ärzteausbildungen aus Drittstaaten in Deutschland, den Niederlanden und Schweden