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Aktuelles

Die Europäische Kommission hat den Jahresbericht über die Arbeitsmobilität innerhalb der Europäischen Union veröffentlicht. Der Bericht zeigt, dass die Mobilität innerhalb der EU 2019 weiter zunahm, jedoch langsamer als in den Vorjahren.

Im Jahr 2019 lebten 17,9 Millionen Europäer in einem anderen EU-Land gegenüber 17,6 Millionen im Vorjahr. Die Bestimmungsländer für etwa die Hälfte der betroffenen Personen im erwerbsfähigen Alter waren Deutschland (26 %) und das Vereinigte Königreich 20 %), weitere 28% lebten in Frankreich, Italien und Spanien.

Luxemburg ist das Land mit dem höchsten Anteil im Verhältnis zur Bevölkerung (43,6%), gefolgt von Zypern (17,1%) und Irland, Österreich, Belgien und Malta (rund um oder knapp über 10%).

Rumänien, Polen, Italien, Portugal und Bulgarien sind die fünf wichtigsten Herkunftsländer.

Der Anteil hochqualifizierter Personen, die in ein anderes EU-Land zogen, stieg im Laufe der Zeit: 2019 war jeder dritte (34%) hochqualifiziert, verglichen mit einem Viertel im Jahr 2008.

Die wichtigsten EU-Zielländer für hochqualifizierte ArbeitnehmerInnen sind Deutschland, Spanien, Frankreich, Belgien und Österreich. Wichtige Entsendeländer sind Polen, Rumänien und Italien, aber auch Bulgarien und Portugal. 55 % der Hochqualifizierten sind weiblich.

Es ist jedoch auch eine Dequalifizierung feststellbar.  Rund ein Drittel (34%) arbeitet in einem Beruf, der ein niedrigeres Qualifikationsniveau als das der erworbenen Qualifikationen erfordert.

Von großer Bedeutung ist auch die Rückkehrmobilität: Von drei Personen, die das Land verlassen, kehren zwei in ihr Herkunftsland zurück.

Annual Report on Intra-EU Labour Mobility – 2020

Labour mobility at a glance