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Aktuelles

Die Anerkennung der Qualifikationen von geflüchteten LehrerInnen stellt eine Herausforderung dar. Um die Details dieser Herausforderung zu besprechen und sich über die einschlägige Weiterbildung bzw. Berufsalternativen zu informieren, fand am 28. November 2019 in Dornbirn das Vernetzungstreffen für geflüchtete LehrerInnen statt. Organisiert wurde dieses Treffen von ZeMiT-Zentrum für MigrantInnen in Tirol, das u.a. den Kompetenzcheck in Vorarlberg anbietet.

Kernpunkt des Treffens war der Vortrag von Michelle Proyer, die die bisherigen Erfahrungen mit dem bereits zum dritten Mal in Wien angebotenen Lehrgang „Bildungswissenschaftliche Grundlagen für Lehrkräfte mit Fluchthintergrund“ präsentierte . Diese einjährige Maßnahme wird von der Universität Wien/Institut für Bildungswissenschaft/Zentrum für LehrerInnenbildung bereits seit dem Studienjahr 2017/18 angeboten. Während des Treffens konnte auch eine ehemalige Teilnehmerin des Lehrgangs, die bereits in einer Neuen Mittelschule (NMS) als Mathematiklehrerin beschäftigt ist, aus ihrer Erfahrung berichten.

Das Anerkennungsverfahren wurde seitens der AST-Koordination und die alternativen Berufswege für Menschen mit einer LehrerInnen-Qualifikation seitens des Vertreters von ZeMiT/Kompetenzcheck aufgezeigt. Am Treffen nahmen ungefähr 20 TeilnehmerInnen und VertreterInnen von Kooperationspartner (z. B. AMS, Landeskoordinator für die Integration von Flüchtlingen, Pädagogische Hochschule Vorarlberg) teil.

Lehramt aus Drittstaaten - Nostrifizierung in Österreich

Vernetzungstreffen LehrerInnen Dornbirn