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Aktuelles

Sieben von zehn Beschäftigten in Österreich arbeiten in einem Job, der ihrer Ausbildung und ihrem höchsten abgeschlossenen Qualifikationsniveau entspricht. Ein Drittel ist jedoch über- oder unterqualifiziert. Vor allem Überqualifizierte sind häufig unzufrieden in ihrem Job und wollen deutlich häufiger die Firma oder sogar den Beruf wechseln als andere Beschäftigte. Das zeigt eine aktuelle Auswertung des Österreichischen Arbeitsklima Index.

Häufig überqualifiziert sind Beschäftigte aus Wien, MigrantenInnen, Akademiker/-innen sowie Teilzeitkräfte und andere atypisch Beschäftigte. Personen, die in den vergangenen zwölf Monaten arbeitslos waren, müssen beim Wiedereintritt in den Arbeitsmarkt häufig auf Jobs ausweichen, für die sie überqualifiziert sind. Die Verlierer sind Menschen mit geringem Bildungsniveau – sie werden in Hilfsjobs gedrängt oder arbeitslos.

Während durchschnittlich 18 % der ArbeitnehmerInnen einen höheren Bildungsabschluss haben als sie für ihren Beschäftigung nötig wäre, sind es bei MigrantInnen 26 %, bei WienerInnen 31 % und bei Arbeitslosen 33 %.

Weitere Informationen - AK OÖ, 19. Februar 2019