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Aktuelles

Am 18. Juni 2026 wurde im Rahmen der Tagung „Berufliche Qualifizierung im Spannungsfeld von Struktur und Individuum“ der Arbeiterkammer Wien und des waff folgende neue FORBA-Studie präsentiert: Wie gelingt qualifikationsadäquate Beschäftigung von nach Österreich geflüchteten Menschen?

Geflüchtete Menschen stoßen auf zahlreiche individuelle, aber auch strukturelle Hindernisse und Hürden, wenn es um den Einstieg in den Arbeitsmarkt geht. Dazu zählen u.a. Sprachhürden, fehlende Qualifikationsnachweise bzw. die fehlende Anerkennung ausländischer Qualifikationen, gesundheitliche Einschränkungen oder Diskriminierung. Asylberechtigte und subsidiär Schutzberechtigte finden sich trotz Zugangs zum Arbeitsmarkt daher häufig auf Arbeitsplätzen wieder, für die sie überqualifiziert sind.

Untersucht wurde, mit welchen konkreten Hürden und Hindernissen geflüchtete Menschen in Österreich bei der Aufnahme einer ihrer Qualifikation entsprechenden Beschäftigung zu kämpfen haben. Auf Basis von Interviews und Fokusgruppen mit unterschiedlichen Akteursgruppen zeigt die Studie Möglichkeiten auf, die den Weg in eine qualifikationsadäquate Beschäftigung erleichtern. Ein spezieller Fokus wurde dabei auf geflüchtete Frauen gelegt, da diese besonders von Dequalifizierung betroffen sind und es spezifischer Maßnahmen bedarf, um ihnen einen qualifikationsadäquaten Einstieg in den österreichischen Arbeitsmarkt zu ermöglichen.

Studie: Wie gelingt qualifikationsadäquate Beschäftigung von nach Österreich geflüchteten Menschen?