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Aktuelles

Die Bundesregierung hat am 27. November 2018 zugestimmt, dass qualifizierte Fachkräfte aus dem Ausland angeworben werden sollen. Der österreichische Wirtschaftsstandort benötigt diese. Unter anderem wird die Austrian Business Agency eine eigene Einheit hierfür bekommen und Mittel der Internationalisierungsoffensive "go international" werden für Anwerbungsmaßnahmen zweckgewidmet.

Berechnungen des Instituts für Höhere Studien (IHS) im Sommer ergaben, dass generell der Ausländeranteil bis 2022 auf bis zu 26 Prozent steigen wird. Demnach dürfte das ausländische Arbeitskräfteangebot (Beschäftigte und Arbeitslose) in Österreich auf 985.000 Personen ansteigen.

Auch laut einer Synthesis-Prognose im Auftrag des  AMS werden in den nächsten fünf Jahren neun von zehn neue Jobs an migrantische Arbeitskräfte gehen, berichtete die Tageszeitung Kurier am 29. November 2018. Pro Jahr wären das 41.000 zusätzliche Arbeitskräfte. Gründe sind der demografische Rückgang des Arbeitskräfteangebots im Inland sowie eine anhaltend hohe Nachfrage. Trotz eines gewissen Verdrängungseffekts werten Arbeitsmarktexperten die Entwicklung als Indiz, dass Österreich Zuwanderung braucht.