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Aktuelles

Der Vorstand und Verwaltungsrat der Bundesagentur für Arbeit in Deutschland unterstützt das Anliegen der deutschen Bundesregierung, die Rahmenbedingungen für die Fachkräftezuwanderung zu verbessern.

Eine im Frühjahr 2018 vom Verwaltungsrat eingesetzte, übergreifende Arbeitsgruppe aus Mitgliedern des Verwaltungsrates und Verwaltung der BA hat unter Beteiligung von Expertinnen und Experten von Gewerkschaften, Arbeitgeberverbänden, Vertreterinnen und Vertretern verschiedener Ministerien sowie weiterer Institutionen konkrete Vorschläge zur Vereinfachung der gezielten Fachkräftezuwanderung aus Drittstaaten vorgelegt.

Für insgesamt zehn Handlungsfelder wurden Herausforderungen beschrieben und konkrete Maßnahmen erarbeitet, wie die erwerbsbezogenen Zugangswege nach Deutschland vereinfacht werden können.

Zur Vereinfachung der Fachkräftezuwanderung wurden Lösungsvorschläge präsentiert, u. a.:

- Fachkräftesituation umfassender abbilden

- Aufenthaltsrechtliche Rahmenbedingungen für Fachkräfte vereinfachen und transparenter gestalten

  • Transparenz über rechtliche Anforderungen verbessern
  • Partnerschaftsabkommen zur Erwerbsmigration (PZE) / „Partnership agreements for labour migration“ (PALM) schaffen
  • Einreise und Erwerbsaufnahme im Zielberuf mit Teilanerkennung erleichtern
  • Aufenthaltstitel zur Arbeitsplatzsuche auch für beruflich qualifizierte Fachkräfte öffnen
  • Anwerbung von Gesundheitsfachkräften erleichtern
  • Regelung bezüglich der Erlöschung der Aufenthaltserlaubnis überdenken

- Anerkennungsprozess beruflicher Abschlüsse überprüfen und einfacher gestalten

  • Zentrale Erstanlaufstelle für Antragsteller aus dem Ausland schaffen
  • Verfahrenskosten transparent gestalten
  • Prozesse im Verfahren beschleunigen

Vorschläge der Arbeitsgruppe von Vorstand und Verwaltungsrat der Bundesagentur für Arbeit (BA) zur Vereinfachung der gezielten Erwerbsmigration (13. September 2018)

Eckpunkte zur Fachkräfteeinwanderung in Deutschland