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Aktuelles

Die OECD stellte vor kurzem den Internationalen Migration Outlook 2018 vor. Im vergangen Jahr kamen zum ersten Mal seit 2011 etwas weniger EinwanderInnen in die OECD-Länder. Dies ist vor allem auf einen erheblichen Rückgang bei den Asylanträgen zurückzuführen. Derzeit leben in den OECD-Ländern rund 6,4 Millionen Flüchtlinge, mehr als die Hälfte davon in der Türkei.

„Viele Länder haben bei der Integration von Flüchtlingen gute Fortschritte gemacht, insbesondere bei der Sprachförderung und bei der Anerkennung von Qualifikationen“, sagte OECD-Generalsekretär Angel Gurria bei der Vorstellung des Berichts. Er verwies auch auf den gemeinsamen Aktionsplan der OECD und UNHCR, mit dem gezeigt wird, wie Flüchtlinge besser in den Arbeitsmarkt integriert werden können.

Generell wird jedoch festgestellt, dass das Risiko der Überqualifizierung bei MigrantInnen stärker ist. Die Entwicklung von Bewertungs- und Anerkennungssystemen für Qualifikationen von MigrantInnen ist daher eine Priorität in vielen OECD-Staaten. Wichtig sind auch frühzeitige Initiativen nach der Ankunft von MigrantInnen und Flüchtlingen, um sie auf den richtigen Weg zu bringen.

Im Länderbericht zu Österreich wird auf das Anerkennungs- und Bewertungsgesetz (AuBG), das 2016 in Kraft getreten ist und die eingerichteten Bewertungsmöglichkeiten und Anlaufstellen für Personen mit im Ausland erworbenen Qualifikationen (AST) verwiesen. Zur Förderung der Integration werden die 2017 in Kraft getretenen Integrations- und Integrationsjahrgesetz erwähnt.

International Migration Outlook 2018