• berufsanerkennung.at
  • enic-naric-austria
  • migrantInnen.at

Aktuelles

Die „Medien-Servicestelle Neue Österreicher/innen“ stellte auf Basis von Statistik Austria-Daten die aktuelle Bildungssituation von MigrantInnen im Vergleich zu ÖsterreicherInnen zusammen.

MigrantInnen und AusländerInnen sind im Vergleich zur autochthonen Bevölkerung sowohl in den niedrigsten als auch in den höchsten Bildungsschichten überdurchschnittlich stark vertreten. Verfügen in Österreich lebende Personen ohne Migrationshintergrund häufiger über Lehrabschlüsse oder Abschlüsse in berufsbildenden mittleren Schule, sind MigrantInnen und AusländerInnen öfters AkademikerInnen – oder sie befinden sich am anderem Ende der Bildungshierarchie und haben lediglich einen Pflichtschulabschluss.

So weisen im vergangenen Jahr 25,2 Prozent der AusländerInnen als höchste Ausbildung eine Pflichtschule auf, gleichzeitig schlossen 23 Prozent eine Universität, eine Fachhochschule oder eine Akademie ab. Bei den österreichischen StaatsbürgerInnen liegt der AkademikerInnen-Anteil hingegen bei 16,7 Prozent.

Bei den Weiterbildungsaktivitäten der Bevölkerung gibt es kaum Unterschiede nach Staatsangehörigkeit. So gaben bei der Mikrozensus-Arbeitskräfteerhebung der Statistik Austria im Jahr 2016 insgesamt 9,9 Prozent der Gesamtbevölkerung an, in den vergangenen vier Wochen an Kursen oder Schulungen teilgenommen zu haben. Bei ausländischen StaatsbürgerInnen lag dieser Wert bei 9,8 Prozent.

Medien-Servicestelle Neue Österreicher/innen: Bildungssituation von MigrantInnen und AusländerInnen, 6. September 2017